Wichtige Termine

Am 19.09. haben wir bei unserem letzten Treffen einige wichtige Entscheidungen getroffen:

  1. Wir wollen unser neuntes Domlindenfest am 20.06.2020 veranstalten, der Termin muß aber noch genehmigt werden. Wir suchen noch einen Holzkunsthandwerker, der dabei sein möchte, unsere langlährig treue Holzkünstlerin aus Altenburg hat sich in den Ruhestand verabschiedet.
  1. Am 02.11.2019 findet von 10.00 – 12.00 Uhr das traditionelle Laubharken statt, anschließend wollen uns wir wieder im 11.Gebot treffen und unseres runden, aber „inoffiziellen“ Geburtstages gedenken: Am 09.11.2009 haben wir zum ersten Mal zusammen gesessen und die Unterschriftensammlung gestartet.
  1. Am 12.12.2019 findet um 19.00 h unsere Weihnachtsfeier statt, wieder im 11. Gebot. Wie immer sind kleine Beiträge aller Art (kulinarische wie kulturelle) sehr willkommen.
  1. Unser nächstes reguläres (Arbeits-)Treffen findet dann wieder am Do., 16.01.2020, 19.00 Uhr im 11. Gebot statt.

Übrigens: Am 11.02.2020 jährt sich unsere „offizielle“ Gründungsversammlung zum 10. Mal, wir haben also Jubiläumsgeburtstag!

Ansonsten gab es lebhafte Diskussionen zur aktuellen Lokalpolitik, dem Stand der Umgestaltungsplanungen (kurz: nichts neues) und zum Thema Baumbewässerung.

Unser grüner Messestand auf der Vereinsmesse

Nachlese von der Vereinsmesse am 13.09. in der Humboldtschule – unser grüner Messestand. Leider hielt sich die Resonanz – abgesehen von den hindurchgeführten Schülern – trotz der aufwändigen Vorbereitung seitens des Veranstalters BelK e.V. in Grenzen, schade. Bester Kommentar eines Schülers, der die Diashow auf dem tablet betrachete: „Technisch seid aber voll gut drauf!“

Ganz herzlichen Dank an die drei Standbetreuerinnen!

 

 

Ergebnisse der laufenden Bewässerung auf dem Domplatz

Auf den ersten Blick sehen die Linden auf dem Domplatz immer noch sehr trocken aus, doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich die Wirkungen der laufenden Beweässerungsmaßnahmen: Neu ausgetriebene Blätter und die übrigen sind nicht mehr welk und werden etwas grüner statt brauner. Herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben!

Zwei web-Seiten für die Domlinden?

Aufmerksamen internet-Nutzern wird auffallen, dass die Initiative zwei web-Seiten ihr eigen nennt, die andere hat noch einen Bindestrich im Namen. Diese wird aus technischen Gründen seit April nicht mehr aktualisiert und bald abgeschaltet. Alle aktuellen Informationen zu den Aktivitäten der Initiative finden Sie hier und bei facebook: Domlinden Naumburg

Bewässerung wird fortgesetzt

Nach Beratung mit einem externen Experten haben wir uns entschlossen, mit Unterbrechungen die Bewässerung der Domlinden bis Ende September fortzusetzen und die finanziellen und erheblichen zeitlichen Belastungen in Kauf zu nehmen. An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Helfer!

Der Zustand der bewässerten Linden ist stabil oder gebessert; eine weitere ist als Trockenheitsopfer dazu gekommen (also insgesamt jetzt 15 betroffene Bäume).

Die Regenfälle sind zwar für Wiesen, Kräuter und Gärten ein großes Glück, aber für Bäume leider kaum relevant (für genauere Informationen Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, kurz UFZ)

Wegen des zu hohen Aufwandes können wir die Bewässerung weiterer dringend bedürftiger Stadtbäume (z. B. am Marienring) leider nicht fortsetzen. (Leider fand auch unser Aufruf, dass sich jemand Equipment und Standrohrhydrant ausleiht und eine eigen Aktion in Angriff nimmt, kein Echo. Schade.) Mit der Stadt sind wir im Gespräch, um zukunftsfähige Lösungen zu finden.

Unser nächstes Treffen ist am Donnerstag, 19. Sep., 19.00 Uhr wie immer in der „Taverne zum 11. Gebot.“ Alle interessierten Bürger sind selbstverständlich herzlich eingeladen!

Aktuelle Infos auch auf facebook.

Hilfe für die trockenen Bäume?

Wer ist eigentlich für die Bäume verantwortlich?
Wir sind oft gefragt worden, warum die Stadtverwaltung nichts gegen die Trockenheitsschäden der Stadtbäume unternimmt.

Um es klar zu stellen: Im Gartenbauamt ist das Problem sehr wohl bekannt, nur fehlen die Möglichkeiten.

Diese zu schaffen oder zu verbessern ist aber eine politische Entscheidung und mithin Sache des Gemeinderates, nicht der Verwaltung!

Wenn Sie das Anliegen, Bäume vor der Trockenheit zu retten, unterstützen wollen, machen sie bitte auf das Problem aufmerksam: Schreiben Sie Leserbriefe und stellen Sie Anfragen während der Einwohnerfragestunden im Technischen Ausschuss (Mi., 28.08., 18.30 h, R. 104 im Rathaus) oder / und im Gemeinderat (Mi., 11.09., 18.30 h, Ratskellersaal im Rathaus, Hintereingang)!

Und: Natürlich sind wir alle für unsere Stadt und auch für ihre Bäume verantwortlich!

Anbei noch ein sehr lesenswerter Artikel aus der „Zeit“ zu den Hintergründen:

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2019-07/duerre-stadtbaeume-hitze-trockenheit-sterben

Baumbewässerung – wie geht es weiter?

Wenn jemand Zeit und Lust hat, eine eigene Aktion zu starten und zu koordinieren, kann das Equipement am 17.8. gerne ausgeliehen werden, gerne auch mit einer technischen Einweisung und einem Rundgang, um geeignete Bäume auszuwählen.

Der spärliche Regen übrigens sollte uns nicht irritieren – der ist zwar für Kräuter und Gärten gut, aber für Bäume völlig irrelevant. Für einen merkbaren Effekt wäre wegen des abgesunkenen Grundwasserspiegels und dem bis in fast 2 m Tiefe (!) extrem trockenen Bodens ein tage-, eher wochenlanger kräftiger Dauerregen notwendig.

Zum Vergleich: Ein ausgewachsener Baum benötigt ca. 100 – 200 l Wasser je Tag (!), ein Jungbaum immer noch 10-15 l .

Notwendig sind nun dringend politische Entscheidungen, um die Sitaution der Bäume in der Stadt zu verbessern. Sehr prekär wird es, wenn es wieder so einen trockenen Winter mit einem anschließendem heißen Sommer geben sollte, zumal dann das Risiko besteht, das das Wasser rationiert wird.

Ergebnisse unserer Bewässerungsaktion am Marienring

Hier eine Aufnahme vom Marienring nach einer nur einmaligen Bewässerungsaktion: Deutlich sind die neu ausgetriebenen hellgrünen frischen Blätter zu erkennen. Der Baum dahinter konnte wegen des ungeeigneten Standorts nicht bewässert werden und hat wohl kaum noch Chancen.

Hier ist deutlich zu sehen, dass die braunen Ränder (Streusalzschäden in Verbindung mit Trockenheit) nicht größer geworden sind und die übrige grüne Blattfläche frisch geblieben ist.